Blumen-Makrofotografie

Im Internet bzw. auf den Blogs anderer Fotografen finde ich teilweise die Bezeichnung “Makrofotografie” für recht gewöhnliche Nahaufnahmen. Zuerst habe ich mich darüber gewundert, weil ich unter Makrofotografie etwas ganz anderes verstehe. Dann ist es mir aber schnell klar geworden: Jede kleine vollautomatische Amateur-Digitalkamera bezeichnet es ja als Makroeinstellung, wenn man aus 30 cm Entfernung zu einem Objekt noch scharf stellen kann. Das meine ich aber nicht mit dem Begriff makro. Makrofotos sind bei mir Bilder, die einen realen Ausschnitt von wenigen Millimetern um ein Vielfaches vergrößern. Zwischen dem 50 bis 100fachen. Was ich damit meine, möchte ich hier gerne einmal verdeutlichen:

Im Original sind die Objekte winzige Blütenteile. Mit einem richtigen Makro-Objektiv zu fotografieren macht großen Spaß und entführt mich zeitweilig in eine andere Welt. Man bekommt feine Einblicke in die Natur, in die Beschaffenheit kleiner Pflanzenteile. Es ist faszinierend, wenn man das Glitzern und Schillern von Blütenteilen in der Makrovergrößerung sihet, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Weil solche Bilder einerseits natur pur und andererseits beinahe einen Glamour darstellen, habe ich dafür immer wieder Abnehmer aus der Beauty-Industrie. Meine Frau hängt sowas auch gern bei uns auf. Ich kann allen Kungfotografen nur ans Herz legen, da auch ein wenig zu experimentieren. Ihr werdet sehen, es macht Spaß.